Die Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU) hat den neu gewählten Vorstand der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) herzlich beglückwünscht. Bei der Mitgliederversammlung am 5. Mai in Vallendar wurde Bruder Andreas Murk OFMConv. als Vorsitzender im Amt bestätigt; zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Schwester Katharina Hemmers OP gewählt.
„Dass Sie in für Kirche und Orden schwierigen Zeiten diese Aufgaben übernehmen, ist nicht selbstverständlich und daher anerkennenswert", sagte der AcU-Vorstandsvorsitzende Dr. Matthias Scholz. Zugleich erinnerte er in seinem Glückwunschschreiben aber an die Gestaltungskraft der Orden: "Es waren aber vor allem die Krisen und schweren Zeiten, die Menschen inspiriert haben, als Gemeinschaft und nach den evangelischen Räten zu leben, um so in die Welt hineinzuwirken und sie zu verändern."
Ausdrücklich dankte Scholz Bruder Andreas dafür, dass er sich öffentlich für die Zukunft freigemeinnütziger und caritativer Träger stark gemacht hat. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die GKV-Finanzierung und deren Folgen für kirchliche Krankenhäuser hatte der DOK-Vorsitzende die Lage der Ordenskrankenhäuser öffentlich thematisiert – ein Engagement, das Scholz als gemeinsames Anliegen würdigte: „Sie haben Ihre Sorge um die Zukunft freigemeinnütziger und insbesondere caritativer Träger in die Öffentlichkeit getragen – ein Thema, das uns substanziell und existenziell verbindet."
„Die geplanten Maßnahmen werden die ohnehin prekäre Lage noch verschärfen", sagte Bruder Andreas zu Beginn der Mitgliederversammlung und blickte dabei auch auf die Debatte um die Refinanzierung von Tarifsteigerungen: „Eine faire Bezahlung der Menschen, die dieses System tragen, sollte selbstverständlich sein. Werden diese Kosten in Zukunft nicht ausgeglichen, entstehen zwangsläufig Defizite und verantwortungsvolles Handeln wird bestraft."
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Bild: DOK